2. Februar 2010

IMC sorgt für digitalen Frühjahrsputz bei der Weiterbildung

Saarbrücken, Februar 2010 – Laut einer aktuellen BITKOM-Umfrage halten 45 Prozent der deutschen IT-Anbieter  „Cloud Computing“ für den wichtigsten Trend im Jahr 2010. Dabei beziehen Unternehmen ihre Software flexibel als Dienstleistung über das Internet (Software as a Service, SaaS) anstatt sie in der eigenen IT-Infrastruktur zu betreiben. In Zusammenhang mit Weiterbildung wird das neue Konzept bisher noch selten genannt. Zur Verwunderung von Professor Dr. August-Wilhelm Scheer, Gründer der IMC AG und amtierender BITKOM-Präsident. „Lernprozesse sind die perfekten Anwendungsszenarien im Cloud Computing“, lautet seine Einschätzung. „Sie sind nicht hoch-integrativ mit anderen Anwendungssystemen, ihre Nutzung ist häufig bedarfsorientiert und zeitpunktbezogen. Das kostengünstige SaaS-Modell ist somit wie geschaffen für Personalentwicklungs-maßnahmen.“ Die IMC AG, Deutschlands führender Anbieter für Lerntechnologien und Lerninhalte, stellt ihr weiterentwickeltes Learning Management System „CLIX 2010“ bei der 18. Learntec in Karlsruhe daher als klassische Lizenz- und moderne SaaS-Lösung vor.

 

Unzweifelhaft besteht in Unternehmen und Organisationen ein hoher Schulungsbedarf, der durch moderne Learning Management Systeme (LMS) erfüllt werden kann. Doch nicht immer müssen alle Mitarbeiter geschult werden. Oft tritt der Schulungsbedarf auch nur projektbezogen, also vorübergehend auf. Und lohnt sich ein eigens LMS auch für kleinere Unternehmen? Oder rechnen sich Investitionskosten und Implementierungsaufwand nebst ständiger Wartung und Aktualisierung doch nur für große Konzerne?


Learning Cloud
Die Antwort liefert das Software as a Service-Modell, bei dem Lernanwendungen vom Anbieter über das Internet bereitgestellt werden. Der IMC-Vorstandsvorsitzende Dr. Wolfgang Kraemer ist vom Erfolg des SaaS- Geschäftsmodells im Lerntechnologiemarkt überzeugt.  „SaaS kann flexibel neuen Unternehmensstrukturen und Bildungsnotwendigkeiten angepasst werden, entlastet die eigene IT und unterstützt die Konzentration auf Kernkompetenzen durch die Verlagerung von Geschäftsprozessen an externe Dienstleister“, sagt Kraemer. „Hinzu kommt, dass Unternehmen heutzutage ja nicht nur einen Qualifizierungsauftrag gegenüber den eigenen Mitarbeitern haben. Auch externe Handelspartner, Lieferanten und Kunden müssen geschult werden. Da ist es wesentlich einfacher, wenn alle Partner sich über das Internet auf ein geschütztes System als in die jeweils eigene IT-Infrastruktur einloggen, um dann hinterher mühsam, die relevanten Informationen auszutauschen.“


CLIX SaaS – wie gemacht für den Mittelstand
Die IMC präsentiert die Weiterentwicklung ihres erfolgreichen LMS „CLIX 2010“ auch als SaaS-Lösung. Der Name ist dabei Programm: Das komplett überarbeitete Design, das Maximum an Usability und völlig neue Service-Ansätze machen aus CLIX 2010 die nächste Generation LMS. Schon heute lernen weltweit mehr als 2,5 Millionen Nutzer mit CLIX. Das technologiebasierte Lernen „aus der Wolke“ wird für noch mehr Anhänger gerade im Mittelstand sorgen. Kleine und mittlere Unternehmen sind in der Regel zwar hoch spezialisiert in ihrem Kerngeschäft, IT-Experten sind sie dagegen selten. Der SaaS-Ansatz mit der Möglichkeit, moderne Softwarelösungen einzusetzen und gleichzeitig IT-Prozesse auszulagern, kommt dem Mittelstand daher sehr entgegen. „Mit CLIX SaaS kann die Qualität und Effizienz von Personalentwicklungsmaßnahmen und die Zufriedenheit der Mitarbeiter bei sinkenden Kosten für das Unternehmen gesteigert werden. Diese Chance wird sich der Mittelstand nicht entgehen lassen“, prognostiziert Kraemer.


Paradigmenwechsel
Bei CLIX SaaS zahlt der Kunde also im Grunde genommen nicht mehr für eine Technologie, sondern für die Dienstleistung. Damit einhergehend verändert sich auch die fachlich-organisatorische Perspektive der IT-Landschaft in Unternehmen. Die vormals praktizierte Arbeitsteilung zwischen IT und Fachabteilung (Fachabteilung definiert die Anforderungen, IT-Bereich entscheidet über die Systemauswahl) löst sich zunehmend auf. Der Abgleich der fachlichen Systemanforderungen mit der aktuellen IT-Strategie führte nicht selten zu dem Ergebnis, dass am Ende Systeme eingeführt wurden, die die Fachbereiche nicht „bestellt“ hatten. Fehlende Akzeptanz bei den Endanwendern und Widerstände bei der Nutzung waren die Konsequenz. Zukünftig zählt für die Fachbereiche nur noch, welcher SaaS-Anbieter die Geschäftsprozesse als Service optimal unterstützen kann. Welche IT-Architektur diesen Lösungen zugrunde liegt, ist dabei nachrangig, vorausgesetzt die grundlegenden Aspekte wie Datensicherheit und Servicequalität sind gewährleistet.
Anders formuliert: Für den Nutzer eines Mietwagens sind im Kern nur der Bereitstellungszeitpunkt, der Nutzungszeitraum, die Fahrzeugklasse, Mietkosten und der Zustand des Fahrzeuges relevant, nicht aber eine grundlegende Einweisung in die Fahrzeugtechnik, geschweige denn Kenntnisse über die genaue physikalische Funktionsweise von Verbrennungsmotoren.